Riley, Bridget (*1931)

bridget riley

Bridget Riley; die englische Malerin und bedeutende Vertreterin der Op Art wurde 1931 in London geboren. 1952 u.a. Studium am Royal College of Art. Es entstand ein figuratives Frühwerk, das am Postimpressionismus ansetzte. Ab 1960 wandte sie sich, von Victor Vasarely beeinflusst, der Op Art zu. Bridget Riley interessiert sich ausschließlich für Wahrnehmungsphänomene und Augentäuschungen, meist mit Bildern von verwirrenden, gleichmäß9gen Flächenmustern wie schwarzen Wellenlinien auf weißem Grund. Mit diesen Musterbildern, die vor allem mit dem Kontrast von Schwarz und Weiß arbeiten, aber ab den späten 1960er Jahren auch zur Farbe übergehen, erzeugte sie scheinbar bewegte Oberflächen. Neben Malereien vermitteln virtuose Druckgrafiken diesen visuellen Effekt der flimmernden Bewegung. 1962 erste Einzelausstellung mit Bridget Rileys neuen Arbeiten statt. 1963 erhielt sie den "AICA Critics Prize". Unter vielen weiteren Auszeichnungen sind 1968 der Internationale Preis für Malerei der Biennale von Venedig und 2009 der Kaiserring von Goslar besonders erwähnenswert. Werke von Bridget Riley wurden in wichtigen internationalen Museen der Öffentlichkeit gezeigt, darunter im New Yorker Museum of Modern Art und die Londoner Tate Modern. Bridget Riley, Trägerin von sechs Ehrendoktortiteln, lebt und arbeitet in London, Cornwall und Frankreich.